Videoreihe: Das sagen Gesichter aus der Region

In unserer neuen Serie lassen wir Menschen sprechen, die unermüdlich für unsere Patientinnen und Patienten im Einsatz sind. Sie geben einen authentischen Einblick in ihre Arbeit und erzählen, wie eine langfristig gedachte Gesundheitsversorgung die aktuelle Situation perspektivisch verbessern könnte. Damit wollen wir Chancen aufzeigen, die sich für die medizinische Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger ergeben können. Die Rubrik wird laufend erweitert.

Teil 1: Chefärztin MUDr. Lucie Lehka 

Den Anfang macht unsere Chefärztin der Inneren Medizin und Fachärztin für Kardiologie, MUDr. Lucie Lehka. Als Medizinerin mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin steht sie mit ihrem Team Menschen bei, die in Würde Abschied nehmen wollen. Doch die Räumlichkeiten dafür in der Arberlandklinik Zwiesel sind begrenzt, gleichzeitig ist der Bedarf riesig. Ihr Wunsch: Noch mehr Menschen am Lebensende die Zuwendung geben, die sie benötigen. Am besten realisierbar wäre das mit erweiterten Möglichkeiten in einem neuen zentralen Klinikum im Landkreis Regen.

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Teil 2: Assistenzarzt Dr. Fabian Vogl

Dr. Fabian Vogl macht gerade seine Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie. Der 32-jährige lebt in Kollnburg und ist seiner Heimat sehr verbunden. Deshalb lag es für ihn auch nahe, seiner medizinischen Leidenschaft an der Arberlandklinik Viechtach nachzugehen. Doch um seine Ausbildung beenden zu können, muss er in ein anderes Klinikum wechseln. Grund sind sogenannte Weiterbildungsermächtigungen. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Chefarzt in seinem Fach nur für eine bestimmte Zeit praktisch und theoretisch weiterbilden darf. Und weil eben diese Ermächtigung zeitlich begrenzt ist, kann der angehende Facharzt nicht seine gesamte Weiterbildung an den Arberlandkliniken ableisten. In einem größeren Krankenhaus mit mehr interdisziplinären Fachrichtungen unter einem Dach wäre das anders. Mit Blick auf die langfristige Gesundheitsversorgung wünscht sich Dr. Fabian Vogl, dass zukünftige Ärzte dem Landkreis Regen und der Region so dauerhaft erhalten bleiben können.

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Teil 3: Sektionsleiter Neurologie René Trabold

Wenn ein Schlaganfall das Leben bedroht, muss es schnell gehen. Dann braucht es Spezialisten wie René Trabold. Der Sektionsleiter Neurologie praktiziert an der Arberlandklinik Viechtach. Erst im Frühjahr musste die Schlaganfallversorgung von der Arberlandklinik Zwiesel nach Viechtach verlegt werden. Der Schritt war nötig, um künftig unter anderem die gestiegenen Anforderungen an die fachärztliche Versorgung mit mehr Personal erfüllen zu können. Insgesamt drei Neurologen stehen dafür nun bereit. Genauso drohen auf anderen Gebieten weitere Verlagerungen zwischen den Kliniken – sogar der Verlust von Angeboten ist möglich, wenn wir jetzt nicht die Weichen stellen. Denn wir wollen Schlaganfallpatienten auch weiterhin eine verlässliche Behandlung bieten, ohne wertvolle Zeit zu verlieren. Und das geht am besten mit einem Klinikum, das für alle Bürgerinnen und Bürger möglichst gleich gut erreichbar ist – nämlich im Herzen des Landkreises Regen mit noch mehr medizinischen Möglichkeiten.

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Teil 4: Notfallsanitäter Christoph Göstl 

Was passiert eigentlich, wenn man die Arberlandklinik Viechtach zum Schwerpunktversorger mit noch mehr stationären Betten ausbaut? Sicher ist, dass der Verkehr durch Einsatzfahrzeuge weiter zunehmen würde. Dabei erleben Notfallsanitäter Christoph Göstl und seine Kolleginnen und Kollegen vom Bayerischen Roten Kreuz in Regen schon jetzt Herausforderungen beim Anfahrtsweg zur Klinik. Enge Wohnbebauung, parkende Autos und spielende Kinder stellen erhebliche Gefahrensituationen dar. Gerade wenn es schnell gehen muss und Blaulicht und Martinshorn im Einsatz sind. Dann ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Dazu kommen bereits jetzt längere Fahrtstrecken, wenn Patientinnen und Patienten aus dem östlichen Landkreis Regen zur Versorgung eines zeitkritischen Notfalls – etwa ein Schlaganfall – nach Viechtach gebracht werden müssen. Langfristig gesehen kommt für Christoph Göstl deshalb nur ein zentrales und in alle Richtungen gut angeschlossenes Krankenhaus in der Mitte des Landkreises infrage. Kurze Anfahrtswege und schnelle Versorgungszeiten stellen so die bestmögliche Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger in der Region sicher.

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