Noch vor dem Beginn der Diskussionsreihe sind wir mit vier Teilnehmern ins Gespräch gekommen. Wir haben sie gefragt, wieso sie den Bürgerdialog als Forum nutzen wollen, und welche Hoffnungen, Ängste oder auch Erwartungen sie persönlich mit der künftigen Gesundheitsversorgung in der Region verbinden.
Sabine Gröller aus Böbrach
„Ich erwarte mir Auskünfte und Informationen, wie die Strategie im Gesundheitsbereich im Landkreis Regen für die nächsten Jahre aussieht. Man hört viel, es gibt Diskussionen um die Zukunft der Kliniken in Viechtach und Zwiesel. Gerade für ältere Leute ist die Bedeutung der Gesundheitsversorgung groß. Ich freue mich auf die Aufgaben, die uns im Zuge des Workshops erwarten, um das Sprachrohr der Bürger zu sein. Man muss einfach verschiedene Meinungen einholen, um etwas zu erreichen.“
Marco Dietl aus Kollnburg
„Ich bin der Einladung gefolgt, weil ich mich in meiner Funktion als Landkreisbürger und Kreisbrandmeister über die Zukunft der Krankenhäuser informieren möchte. Aus meiner Sicht ist die Gesundheitsversorgung eine der wichtigsten Aufgaben. Wir müssen jetzt in die Zukunft schauen um herauszufinden, wie die Struktur im Jahr 2035 aussehen soll. Natürlich bleibt dabei die Hoffnung, dass man gegenüber den politischen Entscheidungsträgern direkte Empfehlungen aussprechen kann und die Krankhäuser so aufstellt, dass sie sinnvoll für alle genutzt werden können.“
Ulrike Maria Mansouri aus Bodenmais
„Ich habe mich für den Bürgerdialog beworben, weil mich vor allem die Struktur der Arberlandkliniken interessiert. Ich habe selbst im medizinischen Bereich gearbeitet und möchte jetzt an der Diskussion mitwirken weil ich glaube, dass meine und andere Meinungen eine Hilfe bei der Entscheidungsfindung sein können. Dabei liegt mir sehr am Herzen, dass die gesamte Versorgungsstruktur noch menschlicher wird und Bürokratie abgebaut wird.“
Andrea-Theresia Mertens aus Zwiesel
„Ich empfinde es als Bürgerpflicht, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Dabei ist es mir als Mitarbeiterin in den Arberlandkliniken besonders wichtig, dass die beiden Häuser in Viechtach und Zwiesel erhalten bleiben. Die Menschen werden älter und sie brauchen schnelle medizinische Versorgung, ohne dass man durch den halben Landkreis fahren muss. Natürlich könnte ein Neubau an einem zentralen Standort viele Synergien besser koppeln. Aber man muss auch an die Personalbindung denken. Bleiben werden aus meiner Sicht nur die, die dann ihren Beruf und die Familie in der Nähe haben.“